Unsere Informationen im Bereich Sucht- und Drogenberatung:

Öffnungszeiten in Warendorf, Kirchstraße 5:

Montag -Freitag:    8:00  – 12:00 Uhr

Mo- Di- Do:           13:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch:             13:00 – 18:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Außensprechstunden Telgte, Markt 3  – Termine nach Vereinbarung

 

Hier geht es zur quadro Homepage.

Beratung

Beratung von Konsumenten legaler und illegaler Drogen sowie von Menschen mit stoffungebundenen Süchten wie z. B. pathologischem Glücksspiel

Hier geht es in erster Linie um Informationsvermittlung bzgl. des Beratungsgrundes, möglicher Hilfeformen, Informationen über Suchtentstehung und -hintergründe. Die Gespräche finden sowohl im Einzel-, Paar- und/oder Familienkontakt statt.

 

Beratung von Angehörigen/Mitbetroffenen

Da Angehörige von suchtkranken und suchtgefährdeten Menschen oft ebenso viel Unterstützung benötigen wie die Betroffenen selbst, gelten unsere Angebote für sie gleichermaßen.

Die Beratung dient der Problemklärung und der Frage des weiteren Vorgehens. In der Behandlungsphase geht es um langfristige Veränderungsprozesse mit den Schwerpunkten Selbstwertstärkung, Beziehungsklärung, Selbstschutz, Grenzen der Einflussnahme.

 

Vorbereitung, Vermittlung, Begleitung von stationären Maßnahmen

(z. B. Entzugsbehandlung und Rehabilitation)

Je nachdem, welche Hilfen von den KlientInnen gewünscht bzw. von den BeraterInnen empfohlen werden, müssen diese beantragt und die entsprechenden Einrichtungen ausgewählt werden. Neben der speziellen Antragstellung gibt es oft Fragen der KlientInnen zu den jeweiligen Angeboten und dem, was sie dort erwartet. Des Weiteren ist es wichtig, sich in der Vorbereitungsphase gut auf die Behandlung vorzubereiten, d.h. zu klären, welche Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen und Ziele der betroffene Mensch damit verbindet.
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PSB – Psychosoziale Betreuung Substituierter

Die Substitution von opiatabhängigen Menschen (z.B. mit Methadon) erfolgt durch einen Arzt/eine Ärztin mit entsprechender Zusatzqualifikation. Im Kreis Warendorf wurde eine Vereinbarung entworfen, welche die Zusammenarbeit zwischen PatientIn, Arzt/Ärztin und Drogenberatung regelt.

Von Seiten der Sucht- und Drogenberatung erfolgt eine Unterstützung in Form von regelmäßigen Einzel-, Paar-, Familien- bzw. Gruppengesprächen. Die psychosoziale Betreuung ist deshalb erforderlich, da durch die Vergabe der Ersatzdroge viele Veränderungen von den substituierten Menschen bewältigt werden müssen, so z. B. Neustrukturierung des Tagesablaufs, Bemühungen zur Integration auf dem Arbeitsmarkt, Aufbau eines drogenfreien Umfeldes und Verbesserung des psychischen wie körperlichen Gesundheitszustands.
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ARS – Ambulante Rehabilitation Sucht

Die ambulante medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker ist ein Behandlungsangebot für Menschen, die alkohol-, medikamenten- und/oder drogenabhängig sind sowie

  • ein suchtmittelfreies zufriedenes Leben anstreben und
  • aktiv und regelmäßig an ihrem Gesundungsprozess mitarbeiten.

Die Therapie erfolgt in

  • wöchentlicher Gruppentherapie,
  • Einzeltherapie,
  • Angehörigen-, Paar- und Familiengesprächen.

Voraussetzungen sind

  • ein Mindestalter von 18 Jahren,
  • die Motivation und Fähigkeit, suchtmittelfrei zu leben, sowie
  • die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und regelmäßiger Teilnahme.

Hier gelangen Sie zum Flyer ARS

 

 

 Nachsorge und Rückfallprävention

Damit die Erfolge aus der stationären Behandlungsphase im Alltag erprobt und gefestigt werden können, ist eine professionelle Begleitung direkt im Anschluss sehr wichtig. Die Klinik bietet einen Schutzraum, in dem neue Verhaltensweisen erprobt werden können. Inwieweit diese alltagstauglich sind, kann in Einzel-, Paar- und Gruppengesprächen reflektiert werden. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die Rückfallgefahr, denn jedem Rückfall geht eine Phase voraus, in der Warnzeichen deutlich werden. Diese zu erkennen und konstruktiv umzusetzen ist das Ziel der Rückfallprophylaxe.
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Klar werden! Frühintervention bei alkoholauffälligen Jugendlichen

Vor dem Hintergrund bundesweit steigender Zahlen von Kindern und Jugendlichen, die alkoholbedingt in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen, hat die quadro Sucht- und Drogenberatung in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Kreises Warendorf, dem Arbeitskreis für Jugend- und Drogenberatung e.V. und den Krankenhäusern Anfang 2010 das Interventionsangebot „Klar-werden“ konzipiert. Ziel dieses Angebotes ist es, gemeinsam etwas gegen das Rauschtrinken von Kindern und Jugendlichen zu unternehmen. Seit Februar 2010 erhalten Kinder und Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus im Kreis Warendorf eingeliefert werden, bei ihrer Entlassung das Faltblatt „Klar werden“. Es enthält Informationen für die Eltern und Kinder über Beratungsmöglichkeiten sowie eine Einverständniserklärung zur Weitergabe der Kontaktdaten des Kindes an eine ausgewählte Sucht- und Drogenberatungsstelle im Kreisgebiet.
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MPU – Seminarangebot „Kurswechsel“ für alkohol- und drogenauffällige Kraftfahrer

Für die Wiedererlangung des Führerscheins nach Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss muss oftmals eine so genannte MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) erfolgen. Dabei wird überprüft, inwieweit der/die KlientIn ihren Alkohol- bzw. Drogenkonsum kritisch reflektiert hat und eine stabile Verhaltensänderung erfolgte. Für die Psychologen der MPU-Stelle ist es wichtig, dass sie sicher davon ausgehen können, dass die betreffende Person in Zukunft nicht erneut unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnehmen wird.

Die quadro Sucht- und Drogenberatung bietet zur Vorbereitung auf die MPU kostenpflichtige Einzelgespräche an.
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FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

FreD bietet jungen Suchmittelkonsumenten/innen ( 14-20 Jahre), die zum ersten Mal mit legalen (Alkohol) und illegalen Drogen (meist Cannabis) auffällig geworden sind, eine Kurzintervention zur Reflektion des eigenen Konsumverhaltens an. Es folgt dem präventiven Handlungsansatz, dass auf eine Auffälligkeit im Zusammenhang mit legalen oder illegalen Drogen eine gesundheitsbezogene Intervention erfolgt.

Eine Teilnahme an FreD kann freiwillig oder nach einer richterlichen Auflage erfolgen und kann mögliche strafrechtliche Konsequenzen mildern bzw. weitere Folgen ersetzen.

Die Teilnahme ist für die Jugendlichen/Heranwachsenden kostenlos.

In Warendorf wird FreD von der Suchtberatungsstelle quadro in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe des SKM durchgeführt.

Ziele von FreD

Ziel von FreD ist es, den auffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden eine Präventionsmaßnahme anzubieten, um sie durch frühzeitige Intervention vor einem Abgleiten in eine Abhängigkeit zu schützen. Die Intervention soll das Wissen der teilnehmenden Jugendlichen erhöhen (rechtliche Situation, Wirkungen und Risiken von Substanzen, praktische Tipps zum Einschränken oder Beenden des Konsums, Hilfsangebote in der Region), die Reflexion ihrer Konsummuster und -motive anregen und darüber zur Änderung ihres Konsumverhaltens motivieren.

Ablauf von FreD

Die Jugendlichen und Heranwachsenden werden in der Regel über die Jugendgerichtshilfe, anderen Trägern der Jugendhilfe oder der  Polizei an die entsprechenden Kurse vermittelt.

Sie werden dann von den Gruppenleitern zu einem Vorgespräch (Intake) eingeladen. Dieses dient der Prüfung, ob FreD ein geeignetes Angebot ist, außerdem geht es in dem Vorgespräch um ein erstes  Kennenlernen sowie die Klärung von organisatorischen Fragen.

Anschließend werden die Jugendlichen/Heranwachsenden zu den Gruppenabenden eingeladen.

FreD ist konzipiert als ein 8 Stunden umfassendes Gruppenangebot, welches sich auf 3 Gruppensitzungen, in der Regel am frühen Abend, aufteilt.

Im Anschluss an den Kurs erhalten die Jugendlichen/Heranwachsenden bzw. die ursprünglich vermittelnde Institution eine Teilnahmebestätigung.

Kooperationspartner

Zu den Kooperationspartnern gehören das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf sowie das Jugendamt der Stadt Oelde unter Beteiligung der Kreispolizeibehörde, der Amtsgerichte im Kreis Warendorf und der Staatsanwaltschaft Münster.
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