Unsere Informationen im Bereich Jugendhilfe:

 

Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe wird immer dann tätig, wenn ein Jugendlicher (14-17 Jahre) oder ein Heranwachsender (18 – 20 Jahre) eine Straftat begangen hat und gegen ihn oder sie von der Staatsanwaltschaft strafrechtlich ermittelt wird. 

Sie berät und begeleitet Jugendliche und deren Eltern sowie  Heranwachsende während des gesamten Strafverfahrens, also vor, während und nach der Gerichtsverhandlung.

Des Weiteren ist die Jugendgerichtshilfe wichtige Instanz im Diversionsverfahren, das ohne Beteiligung eines Jugendrichters durchgeführt wird.              

Die Jugendgerichtshilfe ist Ansprechpartner bei allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Strafverfahren auftreten.

Mitarbeiter in diesem Bereich sind:

Frau Münstermann       02581-94101.27

Herr Baumann              02581-94101.15

Frau Menke                  02581-94101.12

Herr Brunsmann            02581-94101.16

Herr Rebbert                 02522-83434721

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Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich – TOA (Jugendl./Heranw.)

Der Begriff „Täter-Opfer-Ausgleich“ ist gesetzlich verankert (z.B. in §46a StGB).

Darunter versteht man eine außergerichtliche Konfliktschlichtung, auch Mediation in Strafsachen genannt.

Betroffene von Straftaten haben im TOA die Möglichkeit, mit Hilfe eines Vermittlers (Mediators) eine außergerichtliche Konfliktregelung zu finden und sich über eine Wiedergutmachung zu verständigen.

Mitarbeiter in diesem Bereich sind:

 

Herr Spindler         02522-83434720

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Pädagogische Hilfen für junge Menschen

Erziehungsbeistandschaften (EB)

Eine Erziehungsbeistandschaft ist eine ambulante Jugendhilfeleistung. 

Bei dieser Hilfe stehen die Kinder und Jugendlichen im Vordergrund. Gleichzeitig werden das soziale Umfeld – insbesondere natürlich die Eltern, aber auch die Schule, Freundinnen und Freunde und alle anderen Ressourcen, die im Leben der Familien eine Rolle spielen, mit einbezogen.

Im Entwicklungsverlauf vom Kind zum Erwachsenen gibt es einfache und schwierigere Phasen. Auch Streit gehört im Familienalltag dazu und kann auch oft eine positive Veränderung anstoßen.

Manchmal können ständige Konflikte den Familienalltag jedoch besonders beeinträchtigen. Die Eltern haben z.B. das Gefühl die Kinder nicht mehr zu erreichen, oder die Kinder/Jugendlichen, die bei ihren Eltern leben, haben Probleme, für die sie alleine keine Lösung finden. Ein Perspektivwechsel durch eine Hilfe von außen kann hier sinnvoll sein.

Ein Erziehungsbeistand begleitet die Kinder/Jugendlichen eine Zeit lang und kann ihnen und ihren Eltern helfen, konstruktive Lösungen für diese Probleme zu finden, neue Perspektiven zu gewinnen und bei ganz praktischen Dingen des Alltags Hilfestellung geben. 

 

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Eine Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine ambulante Jugendhilfeleistung.

Bei dieser Hilfe steht die ganze Familie im Fokus. Die sozialpädagogische Familienhilfe ist dazu geeignet, Familiensysteme jeder Zusammensetzung eine Zeit lang zu begleiten und zu unterstützen.

Das Zusammenleben innerhalb einer Familie bringt Herausforderungen für alle Familienmitglieder mit. Auch Schwierigkeiten und Konflikte gehören dazu und führen oft zu einer positiven Veränderung. Manchmal werden diese Schwierigkeiten aber zu einer Belastung für die Familie oder einzelne Mitglieder, dann  kann Hilfe von außen unterstützend auf eine positive Veränderung hinwirken.

Die Sozialpädagogische Familienhilfe baut auf der Annahme auf, dass Eltern sich eine positive Perspektive für sich und ihre Kinder wünschen und vor diesem Hintergrund auch die Bereitschaft entwickeln können, an der Entwicklung dieser Perspektive mitzuarbeiten, selbst dann, wenn Hilfe von Außen zunächst nicht gewünscht ist. Zur Zielgruppe gehören daher auch Familien, bei denen der Kinderschutz möglicherweise nicht gewährleistet ist. Hier kommt zum Unterstützungsauftrag ein Kontrollauftrag hinzu, der im Hilfeplan entsprechend benannt wird.

Mitarbeiter in diesen Bereichen sind:

Herr Baumann          02581 – 94101-15

Frau Kassner           02581-94101.24

Herr Brunsmann       02581-94101.16

 

präventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bei Schulmüdigkeit (pAKJS)

pAKJS ist eine ambulante Jugendhilfeleistung.

Dieses Angebot zielt darauf ab, Schüler/innen und deren Eltern frühzeitige Hilfen anzubieten, um eine Verfestigung schulmüden Verhaltens (Störungen, Rückzug, Leistungsverweigerung) zu verhindern bzw. Schüler/innen, die die Lust an Schule verloren haben, wieder in das Schulsystem zu integrieren.

In der Regel treten Schwierigkeiten im Schulalltag nicht von heute auf morgen auf. Betroffene Schüler/innen aber auch die Eltern leiden somit häufig schon länger unter der bestehenden Situation und wünschen sich möglichst zeitnah Unterstützung. PAKJS kann hier schnell und unbürokratisch umgesetzt werden.

Im Rahmen der Hilfe werden die Schüler/innen und Eltern in der Regel über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten begleitet. Daneben findet ein regelmäßiger Austausch mit der Schule statt.

In Einzelfällen kann darüber hinaus eine Überleitung in andere Hilfen erfolgen.

Mitarbeiterin in diesem Bereich ist:

Frau Kassner           02581-94101.24

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Trennungs- und Scheidungsberatung

Das Beratungsangebot ist eine familienfördernde Beratung und Unterstützung bei Partnerschaftskonflikten, insbesondere in Trennungs- und Scheidungssituationen.

Es gilt, die Elternverantwortung zu entwickeln und zu stärken, um ein einvernehmliches Konzept zur Wahrnehmung der elterlichen Sorge zu erarbeiten. Ziel dieser Beratung ist es, Müttern und Vätern Klarheit über ihre Wünsche an die Partnerschaft zu geben und die Familie zu erhalten.

Zentrales Anliegen des SKM ist hier, dass Eltern die Perspektive des Kindes/der Kinder übernehmen können und mit diesem Fokus ihre Verantwortung wahrnehmen.

Das Ziel der Beratung ist erreicht, wenn die strittigen Fragen zum Wohl des Kindes geklärt sind.

Mitarbeiter in diesem Bereich sind:

Frau Schütte           02524-26225.210

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 Projekte

Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten – FreD

FreD bietet jungen Suchmittelkonsumenten/innen ( 14-20 Jahre), die zum ersten Mal mit legalen (Alkohol) und illegalen Drogen (meist Cannabis) auffällig geworden sind, eine Kurzintervention zur Reflektion des eigenen Konsumverhaltens an. Es folgt dem präventiven Handlungsansatz, dass auf eine Auffälligkeit im Zusammenhang mit legalen oder illegalen Drogen eine gesundheitsbezogene Intervention erfolgt.

Eine Teilnahme an FreD kann freiwillig oder nach einer richterlichen Auflage erfolgen und kann mögliche strafrechtliche Konsequenzen mildern bzw. weitere Folgen ersetzen.

Die Teilnahme ist für die Jugendlichen/Heranwachsenden kostenlos.

In Warendorf wird FreD von der Suchtberatungsstelle quadro in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe des SKM durchgeführt.

Mitarbeiter in diesem Bereich sind:

Herr Löbbert                02581-94101.27

Frau Menke                 02581-94101.12

 

Verkehrserziehungskurs für 2 Rad Fahrer- VEK 2 Rad

Der VEK 2 Rad richtet sich an Jugendliche und Heranwachsende (14-20 Jahre), die mit Zweiraddelikten (z.B. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Versicherungsschutz etc.) strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Es folgt dem Ansatz der Tertiärprävention. Zum Einen wird den Teilnehmern im Rahmen des Kurses die Möglichkeit gegeben, ihr Wissen über den Straßenverkehr zu erweitern. Zum Anderen werden sie für Risiken sensibilisiert, die als Verkehrsteilnehmer entstehen können.

Eine Teilnahme am VEK 2 Rad erfolgt in der Regel nach einer richterlichen Auflage (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 JGG) oder im Rahmen eines Diversionsverfahrens (§ 45 Abs. 2 JGG). Eine freiwillige Teilnahme im Vorfeld einer Verhandlung kann mögliche strafrechtliche Konsequenzen mildern bzw. weitere Folgen ersetzen.

Die Teilnahme ist für die Jugendlichen/Heranwachsenden kostenlos.

Der SKM führt den Verkehrserziehungskurs in Kooperation mit der Abteilung Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Warendorf durch.

Mitarbeiter in diesem Bereich ist:

Herr Brunsmann           02581-94101.16

 

Sozialer Trainingskurs-STK

Der STK richtet sich an Jugendliche und Heranwachsende (14-20 Jahre), die bereits mehrfach wegen Delikten wie Diebstahl oder Sachbeschädigung oder wegen eines schwerwiegenden Delikts (Körperverletzung, Raub etc.) strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Es folgt dem Ansatz der Tertiärprävention. Im Rahmen der Gruppenarbeit wird den Teilnehmern zum Einen die Möglichkeit gegeben, sich mit ihrem Verhalten kritisch auseinanderzusetzen, ihre aktuelle Lebenssituation zu reflektieren und alternative Handlungsstrategien zu verinnerlichen. Zum Anderen werden sie für die Opferperspektive sensibilisiert.

Eine Teilnahme am STK erfolgt in der Regel nach einer richterlichen Auflage (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 JGG). Eine freiwillige Teilnahme im Vorfeld einer Verhandlung kann mögliche strafrechtliche Konsequenzen mildern.

Die Teilnahme ist für die Jugendlichen/Heranwachsenden kostenlos.

Mitarbeiter in diesem Bereich sind:

Herr Rebbert                02522-83434721

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